Traumasensible Ergotherapie – Trauma und Gegenübertragung in der Ergotherapie (Teil 2)

Kursnummer: 67.27

22. Mai 2027

Ort: Zürich Mitgliederpreis: 280 Preis für Nichtmitglieder: 380

Im klientenzentrierten Arbeiten ist es für uns Ergotherapeut*innen von grosser Bedeutung, die Ziele unserer Klient*innen im Laufe des Prozesses auch für uns selbst einschätzen zu können. Die Beantwortung der beiden Fragen ist dabei sehr hilfreich: Was geht in mir vor im Kontakt mit meinen Klient*innen? Wie kann ich meine Wahrnehmung sinnvoll in meiner Rolle als Expert*in konkret und nutzbar machen?

Das, was im Kontakt mit unseren grossen und kleinen Klient*innen in uns vorgeht, bezeichnet man als „Gegenübertragung“. Sie stellt ein sehr hilfreiches ‚Instrument‘ in jeder Therapieform, auch in der tätigkeitsorientierten Therapieform der Ergotherapie, dar.

Zur Förderung der Teilhabe und Handlungsfähigkeit unserer Klient*innen kann für jeden Bereich der Ergotherapie das Verständnis für die Gegenübertragung eine Schlüsselrolle einnehmen. Nicht zuletzt kann sie auch für die Psychohygiene der Ergotherapeut*innen genutzt werden.

In diesem Seminar werden wir uns in Klein- und Grossgruppen theoretisch und praktisch diesem Thema annähern. Bitte wie immer Fallvignetten mit bringen – so wird die Theorie spannend und lebendig.

Lernziele: 

  • Anwendung der Gegenübertragung
  • Trauma und Trauma-kompensatorisches Schema nach Fischer/Riedesser
  • Transfer in die Ergotherapie durch Fallvignetten der Teilnehmer*innen

 

Kursprogramm/Inhalte:

Dieser Kurs ist der zweite Teil einer Kursreihe, kann aber auch einzeln gebucht werden.

Die Teilnehmenden erhalten grundlegende Basiskenntnisse

  • zur Neurophysiologie der traumatischen Erfahrung
  • zu Störungsbildern von Traumafolgestörungen
  • zum Begriff der Gegenübertragung
  • zur Gegenübertragung bei traumatisierten Klient*innen und dem Stand ihrer Traumaverarbeitung ihrer Traumafolgestörung (Traumaschema/Traumakompensation)
  • in der Erfassung der Gegenübertragung zur konkreten Anwendung in der Ergotherapie
  • Anwendung in Fallvignetten

 

Datum: Freitag, 22 Mai 2027

Ort / Zeit: Zürich / 9.00-17.00 Uhr

Leitung: Bea Götz, Ergotherapeutin HF, CAS Fachberatung Psychotraumatologie (SIPT), im CAS Traumapädag ogik (SIPT), Weiterbildung in integrativer Körpertraumatherapie (M. Fischer), CAS Best Practice in Ergotherapie (ZHAW)

Zielgruppe: Ergotherapeut*innen aller Fachrichtungen im ambulanten und stationären Setting. Alle am Thema Interessierten.

Kosten: EVS-Mitglieder 280.00 / Nichtmitglieder 380.00

Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Einganges berücksichtigt.

Anmeldeschluss: 19. April 2027

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